Juli – Endspurt und Abschluss

Der Juli war vor allem von der Vorbereitung auf das Ende der Flame-Academy und das Leben danach geprägt. Das war zum Beispiel an Art und Titel der Teachings zu erkennen, wie:

„Nie wieder Stille Zeit?!“, „Geistliche Übungen“, „Leiterschaft“, „Endzeit (Intensivtag)“ ;), „Leben nach der Flame“, „Übergangszeiten“, …

Der Lobpreistrack hat ein Abschlusskonzert veranstaltet, bei dem die Musikerinnen und Musiker gezeigt haben, was sie in den vergangenen 10 Monaten an Instrument und im Gesang gelernt hatten. Gespielt wurden dabei Songs aus verschiedensten Musikbereichen – einzige Auflage: Kein Lobpreis. 😉
Der Abend war toll. Das Café und die Terasse, wo der Abend stattfand, waren unglaublich schön dekoriert und das Snack-Buffet hat die Pausenzeiten versüßt. Musikalisch war es gigantisch. Es war so schön, die Talente unserer Mitschüler zu sehen und zu sehen, wie sie auf der Bühne stehen und strahlen.

Höhepunkt war für mich der Bunte Abend. Dies war unsere Abschiedsfeier mit dem ganzen Gebetshaus. Der Abend fand ebenfalls im Gebetshaus-Café statt, war ebenfalls wunderschön dekoriert und von unserem Essens-Team frei nach der Sahnetorten-Mentalität (siehe früherer Beitrag) mit besten Speisen und Getränken bewirtet.

Auf der Bühne wurden liebevoll typische Gebetshaussettings auf die Schippe genommen. Z.B. wurde die AllStaff (das Mitarbeitergebet des Gebetshauses) in einem Sketch nachgestellt, bei dem dann typische Marotten der Missionare zum Besten gegeben wurden. Bei einem Straßeninterview wurden Leute zu unserer typischen christlichen Gebetshaus-Sprache befragt, was sie sich darunter vorstellen. Es war zum Schießen… und hat gezeigt, dass wir mehr auf unsere Sprache achten oder sie erklären müssen. Ein Mitschüler hat außerdem ein DJ-Session mit uns gemacht, bei der wir gemeinsam zu Techno-Beats und Ausschnitten aus Teachings getanzt haben. Das war cool. Bei den Hohelied-Wettspielen sind Missionare und Flame-Schüler in lustigen Mini-Spielen passend zum Hohenlied gegeneinander angetreten. Leider haben die Missionare gewonnen, obwohl wir Flamies ganz viel Einsatz gezeigt haben.

Den Abschluss der Flame bildeten dann noch ein Schweigetag mit 6 Stunden Gebetsraum, 3 Abschlussintensivtage, die Aussegnung durch die Flame-Leitung und die offizielle Abschlussfeier im kleineren Rahmen in einem Lokal in der Stadt.

Und dann hieß es Abschiednehmen von den Mitschülern, „Tschüss Flame-Academy 2022/23!“ und „Hallo neuer Lebensabschnitt!“.

Der Abschied war für mich nicht so groß, denn für mich geht es hier in Augsburg im Gebetshaus weiter. Ich werde ab 1. September die Kandidatur als Missionarin beginnen und freue mich sehr, meinen Platz in meiner neuen Rolle im Haus zu entdecken … !
(mehr dazu im übernächsten Beitrag)

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