März – Wachsen als Fürbitterin

Als ich überlegt habe, was im März so alles passiert ist, habe ich festgestellt, dass in diesem Monat für mich die Fürbitte im Zentrum stand.

Der März war geprägt durch ….

  • … eine Exkursion der Gebetsleiter zum prophetischen Dienst Kingdom Impact, wo wir als Fürbitter weiter ausgebildet wurden.
  • … das Buch „Seine Liebe zur Braut. Vollmacht im Gebet durch innige Beziehung zu Jesus“ von Gary Wiens, das zur Pflichtlektüre der Flame-Academy-Schüler gehört, deren Fokus Gebetsleitung ist.
  • … die Morgenschicht, in der viel Fürbitte stattfand und in der ich verhältnismäßig viel Fürbitte angeleitet und mitgebetet habe.

Die Fürbitte hat mich in dieser Zeit richtig gepackt. Am Anfang der Flame-Academy fand ich Fürbitte noch eher langweilig oder herausfordernd. Mir fehlten Vision und Fähigkeiten. Letztere waren über die Zeit im Gebetsraum schon gewachsen, die Vision habe ich vor allem bei Kingdom Impact bekommen und durch Fürbitt-Themen, die mich total begeistert haben.

Diese Erkenntnisse und Erlebnisse haben mich sehr berührt und angespornt:

  • Die Kraft des Gebets hängt nicht davon ab, ob ich die richtigen Worte mache, sondern von meiner Autorität in der unsichtbaren Welt. Und diese Autorität nimmt in dem Grad zu, wie meine Intimität mit Gott zunimmt. Je mehr ich ihn kenne und weiß, wie gut und wie mächtig er ist und je mehr ich seine Stimme höre, desto mehr Glauben habe ich, desto freimütiger bete ich und desto mehr bete ich nach Gottes Willen.
  • Wenn ich Jesu wunderschöne, ersehnte und geliebte Braut bin: Wie gerne wird er meine Gebete beantworten…
  • Gott sucht wirklich nach Menschen, denen er sein Herz ausschütten kann, weil er weiß, dass sie ihm zuhören und dass sie seine Wünsche und Sehnsüchte als wertvoll erachten und für sie im Gebet eintreten. Dazu hatte ich in einer Fürbittezeit ein besnders tiefes Erlebnis. Gott zeigte mir, seine Sehnsucht für eine bestimmte Personengruppe und diese Sehnsucht zeugte von so viel Liebe, dass ich weinen musste. Es war ein wunderschönes Geschenk, so in Gottes Herz schauen zu können.
  • Ich kann den Heiligen Geist nicht nur fragen, wofür ich beten darf, sondern auch wie ich dafür beten kann. Seine Ideen sind einfach viel spannender als meine eigenen und so werden die Gebete noch wirkmächtiger. Gott hat ein Ziel. Und er teilt mir mit, wie wir als Beter dieses Ziel erreichen können. Wie cool! So macht beten noch mehr Spaß.
  • Beten ist nicht Reden, sondern Handeln.
    Beten ist kein Stadtbummel, sondern ein Einkauf.
    Das zu wissen, hilft mir sehr, weil ich beim Beten darauf achten kann, ob das Gebet im Geist durchgegangen ist, also ob ich die Schätze des Himmels wirklich „eingepackt habe“ oder ob ich sie nur „betrachtet habe und dann weitergegangen bin“.
  • In der Fürbitte verbringe ich Zeit mit Gott und lerne kennen, wie er über die Welt denkt.

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